Staging Protest (UA)

Theater Heilbronn Kammerspiele
in Kooperation mit der ARGE Salzburg

Premiere in Heilbronn: 15.11.2026

Konzept, Regie und Text: calendal
Konzept, Bühne und Idee: Yvonne Schäfer
Videokonzept und Umsetzung: Felix Ludwig

Plötzlich war es so weit: Der Druck wurde zu groß, die Mobilisierung schien zu wirken! Aus allen Schichten der Gesellschaft kamen sie und trugen ihren Protest gegen die Ungerechtigkeit lauthals nach außen. In Staging Protest werden die Vorbereitungen, Dynamiken und das Gemeinschaftsgefühl bei einer Demonstration hautnah erlebt. Gleichzeitig hinterfragt die Inszenierung, welche medialen Bilder von Protesten sich in unser Bewusstsein eingeprägt haben. 

Auf der Bühne: Pablo Guaneme Pinilla; Cosima Fischlein

Ha Ha Haltung 
von die apokalyptischen tänzerin*nen

"Die apokalyptischen Tänzer*innen suchen die Verbindung zwischen Humor und Politik. Was ist da derzeit überhaupt möglich? Auch Ricarda Lang weiß Antworten." - die Stuttgarter Zeitung am 19.06.2026

Ein Abend zwischen Schenkelklopfern und ernster Satire* – ganz der Wortbedeutung nach erwartet euch ein bunter Obstkorb an süßen und sauren Früchtchen. Oder auch solche, die großartig schmecken, dann aber doch allergische Reaktionen auslösen?

Premiere: 16.06.2026 Renitenztheater Stuttgart

weitere Infos:
 https://www.apocalypse.dance/projekte/ha-ha-haltung-2026

von links nach rechts: Jule Lotte Bröcker und Athanasios Lampropoulos. 
Credits: Dominique Brewing

von links nach rechts: 
Mona Louis-Melinka Hempel als OB Nopper und Athanasios Lampropoulos als penetranter porschefahrender Lallquatsch. Credits: Dominique Brewing. 

von links nach rechts: 
Jasmin Schädler, calendal, Mona Louisa-Melinka Hempel beim Singen der Dummheit von Erika Mann
Credits: Dominique Brewing.

von links nach rechts: Cassis Kilian, Ricarda Lang, Alex Maier, Jasmin Schädler, Mona Louisa-Melinka Hempel, calendal
Credits: Dominique Brewing. 

L´AMOURTOUJOURS (REPRISE/DIRTYCARE)
von Hempel|calendal

Premiere 27.11.2025
Theaterhaus Jena
Konzept, Regie: calendal
Konzept, Choreographie: Mona Louisa-Melinka Hempel
Sound: Jasmina Rezig

Auf der Bühne: Thato Kämmerer, Mona Louisa-Melinka Hempel, Jasmina Rezig

„Wenn man den anderen für schwächer hält, kann man ihm eins auf den Mund geben. Wenn man ihn für stärker hält, lacht man mit.“ (aus Schmutziges Wochenende von Helen Zahavi)

l'amour toujours von Gigi D'Agostino, ikonischer Song des Eurodance-Genres, wurde im Sommer 2024 von jungen weißen Erwachsenen, die in einem Sylter Edelschuppen ihr Jungsein, ihre wohlhabenden Eltern und ihre Privilegien feierten, zu einem Song, der den gesellschaftlichen unverhohlenen Rechtsruck in der Bundesrepublik widerspiegelt. Anhand des Vorfalls beschäftigen wir uns mit dem uns aufgezwungenen Kulturkampf. Eine Dirty Care, der wir choreografisch und tanzend begegnen, in der wir nach Zärtlichkeit und Widerständigkeit suchen.

Credits: Joachim Dette

Credits: Joachim Dette

Credits: Joachim Dette

Credits: Joachim Dette

SWIPE MATCH LOVE 

Theater K Oldenburg
Bürgerinnen Bühne 

Konzept, Regie und Text: calendal
Konzept, Bühne: Yi-ju Chou

"BürgerInnen lernen, sich selbst als KünstlerInnen wahrzunehmen“ - taz. die tageszeitung

Aus dem taz Interview
 von Karoline Gebhardt vom 25.04.2025: 
Calendal, glauben Sie an die große Liebe oder eher an gute Algorithmen?

Calendal: Weder noch. Ich glaube daran, dass die Erzählungen um die große Liebe und die algorithmischen Versprechungen super Hand in Hand gehen. Und dass es spannend sein wird, das, was darunter liegt, in unserem Stück zu entdecken. Liebe und das Versprechen von ewiger oder wahrer Liebe lösen in der Realität Druck aus. Dabei gibt es schon längst eine gelebte Emanzipation von diesem einengenden Konzept. Und trotzdem ist es eine Erzählung, die Generation für Generation ihre Wirkung entfaltet und dadurch Druck ausübt. Wir versuchen in „Swipe, Match, Love“ dieser Norm gelebte Erfahrungen entgegenzusetzen.

taz: Mit welchen Fragen beschäftigen Sie sich im Stück?

Calendal: Wie wollen wir Gesellschaft definieren und wie wollen die Beteiligten in Oldenburg zusammenleben? Welchen Blick auf Liebe auf Beziehungen haben sie? Die Inhalte kommen von den Leuten, die am Stück mitwirken.

WILDE ÖKOLOGIE
von die apokalyptischen tänzerin*nen

Premiere März 2025 Theater Rampe

Mit WILDE ÖKOLOGIE laden die apokalyptischen tänzerin*nen zu einem Ausflug in eine verschobene Zukunft ein – ausgehend vom Comic “kleiner Auszug aus der Wilden Ökologie” von Alessandro Pignocchi. Eine Zukunft, in der der Kollaps des politischen Systems und des Klimas schon überwunden sind und sich eine neue Ordnung breit macht. Spekulativ und getrieben von der Frage, wie eine andere Gesellschaft, ein anderes Zusammenleben aussehen könnten, hören wir Vögel mit Echsen diskutieren und das verseuchte Wasser bringt eine kleine Gruppe Abgesandter dazu, sich auf den Weg zu machen…

WILDE ÖKOLOGIE ist ein Live Hörspiel für das die apokalyptischen tänzerin*nen erneut mit der Bildenden Künstlerin Sophia Sadzakov und dem Dramaturg und Experten für Audiodeskription Peter Luttringer zusammenarbeiten.

alles was schön ist
die apokalyptischen tänzerin*nen

Premier März 2024 Theater Rampe

In ALLES WAS SCHÖN IST verhandeln wir lustvoll die Frage, wie wir das gesellschaftliche Zusammenleben aus dem schönen Erleben heraus denken können, ohne uns dabei von den Krisen und der Gewalt der Gegenwart abzuwenden. Wir stellen uns die Frage, wie sähe Kunst aus, wenn das schöne Erleben im Mittelpunkt steht und versuchen uns damit an einer Praxis der Gegenwartsbewältigung.
Die Bühne füllt sich mit unterschiedlich eingefärbten Nebelfronten, die monumental aufeinandertreffen, tiefe, körperliche Klänge, lange Perücken, die die Körper verschwinden lassen, winden sich sinnlich über den Boden, Matsch wird produziert und zur somatischen Erweiterung, zum Exzess. Stimmen ergießen sich in Laute, die Raum und Zeit bekommen, sich in bisher ungehörte Klänge zu entwickeln. Posen werden eingenommen, Make-up wird aufgetragen, extravagante Outfits angezogen. Im Spannungsfeld zwischen lustvollem Ausfüllen eigener performativer Wünsche, Bezugnahme zum aktuellen und komplexen Weltgeschehen und dem Eingehen auf Bedürfnisse der Anwesenden, findet eine Zerreißprobe statt.
Kann eine Revue des schönen Erlebens bestehen, wenn sie gleichzeitig versucht allen und allem gerecht zu werden? Was passiert, wenn der schöne Moment zugelassen wird, wenn die Ratio einen Schritt zurück macht? Was bedeutet das in der Kunstproduktion, die häufig darauf ausgelegt ist, zu lehren und aufzuklären?

credits: Dominique Brewing

credits: Dominique Brewing

credits: Dominique Brewing

credits: Dominique Brewing

to end utopia/schönes leben (UA)

Premiere April 2023
ZHDK Theater der Künste

Konzept, Regie, Text: calendal
Konzept, Bühne: Chih Lin

“to find a world, maybe you have to have lost one. Maybe you have to be lost. The dance of renewal, the dance that made the world, was always danced here at the edge of things, on the brink, on the foggy coast.” - Ursula K. Le Guin 

Wie beschreiben wir die Welt, in der wir leben? Wie erleben wir sie und wie gehen wir mit der Veränderbarkeit der Welt um? Was erzählen wir uns über die neuen Welten? to end utopia/schönes leben vereint die Diplomprojekte von calendal (MA Regie) und Chih-Ying Lin (MA Bühne) und geht von konkreten Beschreibungen der Gegenwart aus, um in abstrakte Beschreibungen von in-der-Welt-sein zu kommen und nach Bildern zu suchen, die die Gleichzeitigkeit des revolutionären, gefährdeten, trans*, solidarischen Körpers und die Erfahrung der Vereinzelung abbilden. to end utopia/schönes leben versucht, als Teil einer beschädigten Gegenwart über die Gestaltung der beschädigten Zukünfte nachzudenken. Bewegungen zu finden. Sounds aus Ruinen zu spielen und mit brechender Stimme zu sprechen. how to end to start?

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