trabanten.
von calendal
Ein Solo für eine Performerin*, eine Großsiedlung und einen Lautsprecher
trabanten.schlafen.stadt arbeitet sich an dem Blick der sogenannten Hochkultur auf die Großsiedlungen, den Trabantenstädten, den Rändern der Städte ab.
Einst als Versprechen der Moderne gebaut, wurden sie bald zu Projektionsflächen des Abstiegs. Als Orte, an denen keine Kultur zu Hause sein könne. Einziehen, ausziehen, einziehen.
trabanten. versucht einen Neuanfang, versucht sich an einer Kontaktaufnahme und stellt die Forderung, Kultur aus dem Zentrum in diese Großsiedlungen zu verlagern. Unter welchen Bedingungen könnte ein solcher Umzug stattfinden?

Welche Möglichkeiten ergeben sich durch den Auszug der Theater aus ihren Tempeln in der leeren Mitte der Stadt? Wie könnte Theater an den Rändern der Stadt aussehen?
Dauer ca. 30 Minuten.
Am 30.11.2025 um 15 Uhr
Treffpunkt ist die U-Bahn Haltestelle Neugereut der Linien U2 und U14
Erkennungszeichen ist ein Schwarz-Weißer Regenschirm

Diese Arbeit ist der Auftakt zu einer Auseinandersetzung mit dem Stadtgebiet Stuttgart und den Bürgerinnen, die in ihm leben. Sowie der Frage wie Kunst und Kultur in einer sich veränderten Öffentlichkeit zu einem Publikum kommt.
Gefördert durch das Kunst im öffentlichen Raum Programm des Kulturamt der Stadt Stuttgart